25.06.2021

CDU, Grüne und FDP haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, um ein samstägliches Marktkonzept auf dem Neutorplatz zu etablieren, um so die Innenstadt zu beleben. Über den ursprünglichen Antrag der CDU-Fraktion zur Einrichtung eines samstäglichen Frischemarktes und dem ersten Konzeptansatz der Verwaltung wurde sowohl politisch als auch gesellschaftlich kontrovers diskutiert. Alle Argumente für und wider wurden ausgetauscht. Der gemeinsame Antrag von CDU, Grüne und FDP dient dem Zweck, die Argumente in eine Abwägung zu bringen und einem Ergebnis zu zuführen.

Die Fraktionen freuen sich darüber, dass der gesellschaftliche und politische Grundtenor darin besteht, dass Impulse in und für die Innenstadt gesetzt werden müssen. Gleichermaßen gilt es auch, den Lohberger Markt nicht aus den Augen zu verlieren und in seinem Bestand zu stärken. 

Die drei Fraktionen schlagen vor. dass die Verwaltung sich bei der Konzepterstellung auf einen Bio- und Spezialitätenmarkt konzentriert. Hierbei handelt es sich bei der Bezeichnung um eine inhaltliche Vorgabe und nicht um den Namen des Marktes. So soll eine inhaltliche Abgrenzung zu anderen bestehenden Wochenmärkten erfolgen. Bei der Akquise von Händler*innen soll Wert auf Regionalität gelegt werden. Aus diesem Grunde wird die Verwaltung beauftragt, vorzugsweise Händler*innen aus einem maximalen Umkreis von 30km zu akquirieren. Angesprochen werden sollen beispielsweise Regional- und Direktvermarkter*innen vom umliegenden Niederrhein oder angrenzenden Münsterland, Produzent*innen lokaler Spezialitäten, Vertreter*innen lokaler Bioläden – oder der ökologischen Landwirtschaft. 

 

CDU, Grüne und FDP nehmen aber den Lohberger Markt in den Blick. Mit dem gemeinsamen Antrag soll die Politik den Wunsch aussprechen, die Verwaltung möge möglichst keine Händler*innen akquirieren, die momentan feste Bestandteile des Lohberger Marktes sind. Ziel dieses Antrags ist es, die Innenstadt zu stärken und nicht den Lohberger Markt zu schwächen. 

Darüber hinaus wird die Verwaltung in dem Antrag aufgefordert, ihre Steuerungsmöglichkeiten, die für den Lohberger Markt bestehen, aktiver auszuüben. Die Verwaltung soll beauftragt werden, in Gesprächen mit der Lohberger Bürgerschaft, Qualitätskriterien für den Lohberger Markt zu erarbeiten, die dann ggf. in eine Änderung der Marktsatzungen einfließen sollen. Rund um die Diskussion der letzten Monate wurde aus der Bevölkerung die Kritik geäußert, dass das Warenangebot auf dem Lohberger Wochenmarkt teilweise droht einseitig zu werden. Ziel muss es sein, dass der Lohberger Markt auch in Zukunft mit Qualität überzeugt.

Des Weiteren soll die Verwaltung mit dem Antrag beauftragt werden, die Wochenmärkte im Dinslakener Stadtgebiet deutlich stärker zu bewerben und das bereits erstellte Marketingkonzept deutlich intensiver zu begleiten und umzusetzen. Bereits vor zwei Jahren hat die Verwaltung dazu einen Aufschlag gemacht und ein Marketingkonzept für die Dinslakener Wochenmärkte auf den Weg gebracht. Jedoch müssen die Märkte deutlich präsenter in der Stadt beworben und begleitet werden. Dazu sollen die Märkte bspw. in den Social-Media-Kanälen der Stadt mehr beworben werden. 

Auch mit den Namen des Marktes haben sich CDU, Grüne und FDP beschäftigt. Die Bürger*innen sollen aktiv an der Namensfindung für den Bio- und Spezialitätenmarkt (Projektname) beteiligt werden. Das schafft Identität mit dem neuen Konzept auf dem Neutorplatz. Daher wird die Verwaltung beauftragt, einen Wettbewerb zur Namensfindung des Bio- und Spezialitätenmarkts (Projektname) auszurichten und eine entsprechende Siegprämie auszuloben. Die Verwaltung hat ein entsprechendes Verfahren vorzubereiten und dem Rat zu präsentieren. 


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Infobrief von Marie-Luise Dött (MdB)

Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin