CDU: Einrichtung eines Schülerspezialverkehrs zwischen der GGS Hühnerheide und der Schule an der Windmühle (ehemals Fröbelschule) prüfen!

31.03.2021

Die CDU-Fraktion hat einen Antrag eingereicht, der die Verwaltung damit beauftragen soll, die Einrichtung eines Schülerspezialverkehrs zwischen der GGS Hühnerheide und der Schule an der Windmühle (ehemals Fröbelschule) zu prüfen.

Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erläutert den Antrag: „Die Verwaltung möge prüfen, wie viele Kinder der GGS Hühnerheide, die aufgrund der Baumaßnahmen von August 2021 bis Juli 2022 zur ehemaligen Fröbelschule an der Riemenschneiderstraße wechseln müssen, im „Neubaugebiet Hühnerheide“, westlich der Oberhausener Straße, wohnen. Weitergehend und darauf aufbauend ist auf Grundlage der Zahlen dann zu prüfen, ob für die Zeit des Standortwechsels ein Schülerspezialverkehr eingerichtet werden kann.“

Natascha Kopsa, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vorstandsmitglied der CDU Hiesfeld, führt aus, warum der Prüfauftrag notwendig ist. „Familien der Kinder der GGS Hühnerheide wurden im März 2021 postalisch von der Stadt Dinslaken darüber informiert, dass, wenn sie nicht weiter als zwei Kilometer von der ehemaligen Fröbelschule entfernt wohnen, die Familien kein Anrecht auf eine Übernahme der Schülerfahrkosten haben würde, was landesrechtlich so vorgegeben ist. Jedoch möchten wir darauf hinweisen, dass eine pauschale Festlegung der 2km-Grenze in diesem Falle teilweise zu kurz greift. Um ein Beispiel zu nennen: Der Schulweg eines Kindes, wohnhaft auf der Straße „Hühnerheide“, beträgt zum neuen Schulstandort laut „Google Maps“ 1,7 Kilometer, was zu Fuß mit circa 18 Minuten angegeben wird. Da es sich aber um Grundschüler - erste bis vierte Klasse - handelt, kann davon ausgegangen werden, dass diese Zeit stark nach oben abweicht. Zudem ist zu beachten, dass der Schulstandortwechsel ein Jahr andauern soll, also auch in die dunkleren Monate hineinreicht.
Die Grundschüler sollen laut Stadt Dinslaken bzw. „Google Maps“ den Weg über die „Oberhausener Straße“ nehmen, welche zu diesen Zeiten stark durch den Berufsverkehr frequentiert wird. Dies birgt nicht nur ein großes Gefahrenpotential, sondern kann auch zur Folge haben, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Dies ist nicht nur aus ökologischer Sicht wenig sinnvoll, außerdem könnte der erhöhte Individualverkehr für die Anwohner am Schulstandort „Riemenschneiderstraße“ zu einer Belastung führen.“