08.10.2020

Die CDU-Fraktion hat mit großer Verärgerung die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass aufgrund eines Eilantrages der Gewerkschaft ver.di, der verkaufsoffenen Sonntag am 11. Oktober seitens des Oberverwaltungsgerichts gekippt wird. 

Heinz Wansing, Fraktionsvorsitzender der CDU, kritisiert die Gewerkschaft ver.di scharf: „Für die CDU ist es völlig unverständlich, dass ver.di gegen den verkaufsoffenen Sonntag in unserer Stadt vorgegangen ist. Die CDU hat diesen verkaufsoffenen Sonntag vor einigen Monaten beantragt, um den Einzelhandel und die Gastronomie in unserer Stadt zu stärken, da diese Branchen coronabedingt große Einbußendavontragen müssenEin verkaufsoffener Sonntag gleicht die erlittenen Einbußen sicherlich nicht aus, jedoch ist er eine gute Gelegenheit, dass sich die Innenstadt präsentieren kann und es ermöglicht dem Einzelhandel und der Gastronomie,Einnahmen zu generieren.

Viele Händler und Gastronomen kämpfen momentan um ihre Existenz, sie stehen im Wettbewerb mit dem Internet und den umliegenden Städten. Der verkaufsoffene Sonntag wäre an wichtiges Zeichen an die Händler und Gastronomen vor Ort gewesen, aber auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen Branchen arbeiten. Ver.di spielt fahrlässig mit den Arbeitsplätzen vieler Menschen. Erst wenn die letzte Innenstadt verödet ist und das letzte Geschäft sein Schaufenster geräumt hat, werden die Letztenverstehen, was ver.di mit angerichtet hat.

 

Fabian Schneider, stellv. Fraktionsvorsitzende und Pressesprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Viele Veranstaltungen und Aktionen mussten coronabedingt abgesagt werden. Das hat auch die Konsequenz mit sich getragen, dass deutlich weniger Menschen in die Innenstadt gekommen sind. Wenn man bedenkt, was beispielsweise der Ausfall des Feierabendmarktesdie Absage des Fantastivals, der DIN-Tage, der Martinkirmes für den Einzelhandel und Gastronomie allein in der Innenstadt bedeutet, hat die CDU noch weniger Verständnis dafür, dass ver.di einen verkaufsoffenen Sonntag gerichtlich angeht. Selbst die Kirchen tolerieren unter diesen Umständen verkaufsoffene Sonntage. Wir müssen aber auch den Blick nach vorne richten. Der neue Rat und die Verwaltung müssen schnell eine Strategie entwickeln, wie wir den Einzelhandel vor Ort stärken können. Dinslaken muss sich von umliegenden Städten absetzen und gegenüber dem Internethandel konkurrenzfähig bleiben. Dazu müssen wir uns Alleinstellungsmerkmale in Dinslaken erarbeiten, damit wir mehr Kaufkraft in die Innenstadt ziehen können. Die CDU hat im Wahlkampf versprochen, sich für einen Samstagsmarkt auf dem Neutorplatz einzusetzen. Den passenden Antrag werden wir im November dazu stellen, wenn der neue Rat in Amt und Würden ist. Des Weiteren möchten wir prüfen lassen, wie wir als Stadt andere Veranstaltungen und Veranstalter unterstützen können, damit wir der Stadt unter Coronabedingungen wieder mehr Leben einhauchen können.“

Der Fraktionsvorsitzende Heinz Wansing hat sich auch geweigert, den Dringlichkeitsbeschluss zu unterschreiben, der die Rücknahme des Beschlusses für den verkaufsoffenen Sonntag bedeutet hätte.


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Infobrief von Marie-Luise Dött (MdB)

Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin