13.10.2019

Der CDU-Ortsverband Stadtmitte-Averbruch hat vor einigen Wochen die Ergebnisse seiner Altstadtumfrage präsentiert. Hauptkritikpunkt der Umfrageteilnehmer war die Verkehrs- und Parksituation in der Altstadt. Bemängelt wurde unter anderem der hohe Verkehrslärm, der schlechte Straßenzustand, die Verstopfung der Altstadt durch Lieferfahrzeuge, wildes Parken, Raserei und mehr. In letzter Zeit sind vermehrt Vorschläge diskutiert worden, die wesentlich Einfluss auf die Verkehre und die Parksituation in der Dinslakener Altstadt haben. Da jeder Vorschlag und jede Maßnahme Folgen in der Altstadt nach sich ziehen, müssen diese im Gesamten betrachtet werden. Die CDU-Fraktion hat sich diesem Thema nun angenommen und fordert ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Altstadt.

 

Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärt den Antrag wie folgt: „Die CDU-Fraktion möchte die Verwaltung beauftragen, ein Ingenieurbüro einzusetzen, um die aktuelle Verkehrs-, Anlieferungs- und Parksituation in der Altstadt zwischen Althoff-/Wiesenstraße bzw. Kreuz- und Fr.- Ebert-Straße aufzunehmen und ein Gesamtkonzept für die Altstadt zur Verbesserung der jetzigen Situation zu erarbeiten. Ziel des Gesamtkonzeptes muss sein, dass die verkehrliche Belastung in der Altstadt deutlich reduziert wird und die Interessen von Anwohnern, Besuchern und Einzelhändlern der Altstadt berücksichtigt werden. Dabei sind auch Vorschläge der CDU-Fraktion zu prüfen. Die CDU möchte wissen, ob die Brückstraße ab Hausnummer 11 bis zum Museum in eine Anliegerstraße umgewandelt werden kann. Die Brückstraße ist geprägt durch Falschparker, Durchfahrtsverkehr sowie Park- und Suchverkehr. Um eine Verstopfung der Altstadt durch den Lieferverkehr zu vermeiden, soll geprüft werden, ob für den Lieferverkehr am Rande der Altstadt Lieferzonen/Anlieferparkplätze geschaffen werden können und ob für die Altstadt ein LKW-Verbot ausgesprochen werden kann, sodass eine Fahrt in die Altstadt herein nicht mehr möglich ist und die Anlieferung vom Rande der Altstadt aus erfolgen kann. Eine Regelung für die Märkte ist selbstverständlich zu berücksichtigen.“

Fabian Schneider, Pressesprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Bereits mit dem Antrag „Belebung und Förderung der Altstadt“ der CDU-Fraktion aus dem Jahr 2014 wurde eine Verkehrsberuhigung der Duisburger Straße zwischen Kolpingstraße und Gartenstraße am Wochenende in den Sommermonaten gefordert und auch umgesetzt. Dieser Teilabschnitt der Duisburger Straße ist geprägt durch Falschparker, Durchfahrtsverkehr sowie Park- und Suchverkehr. Um diese drei Punkte unattraktiv zu machen und zu vermeiden, wäre die dauerhafte Sperrung der Duisburger Straße die richtige Maßnahme. Das möchte die CDU-Fraktion prüfen lassen. Um das Problem der Raserei in der Altstadt in den Griff zu kriegen, fordern wir den verstärkten Einsatz des kommunalen Blitzerwagens. In der gesamten Altstadt ist die sogenannte „Schrittgeschwindigkeit“ einzuhalten. Wie bereits in der Vorlage der Verwaltung zur Anpassung der Althoffstraße zu lesen ist, überschreitet die tatsächlich gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Althoffstraße häufig die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Dasselbe ist auf der Gartenstraße und Kolpingstraße zu beobachten. Daher wird die Verwaltung aufgefordert, die kommunale Geschwindigkeitskontrolle in der Altstadt zu verstärken, um für den Schutz von Fußgänger und Anwohnern zu sorgen. Hier ist nicht nur der Sicherheitsaspekt zu sehen, sondern auch der Schutz vor Verkehrslärm. Auch fordert die CDU-Fraktion verstärkte Kontrollen des Ordnungsamtes, um das wilde Parken in der Altstadt zu verhindern. Die Altstadt ist immer wieder verstopft durch parkende Autos, die an Stellen abgestellt werden, die nicht als Parkplätze ausgewiesen sind.“


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Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin