13.03.2019

Am vergangenen Dienstag beschloss der Planungsausschuss gemeinsam mit dem Sozialausschuss mit den Stimmen der CDU-Fraktion das Handlungskonzept „Wohnen in Dinslaken 2030“. Fast 2000 Wohnungen werden bis zum Jahr 2030 in Dinslaken benötigt. Davon soll ein erheblicher Teil in Hiesfeld und Oberlohberg entstehen. Das Handlungskonzept zeigt insgesamt eine Fläche von 38ha in den beiden Ortsteilen auf, auf denen neue Wohnflächen entstehen sollen.

Thomas Beerwerth, Vorsitzender der CDU Hiesfeld, begrüßt die Pläne:

„In unserer Stadt werden dringend neue Wohnungen und bezahlbarer Wohnraum benötigt. Wir benötigen einen gesunden Mix an bezahlbaren Wohnraum für Familien, aber auch für Senioren, der barrierefrei gestaltet ist. Darüber hinaus muss der Wohnungsbau auch auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren, denn immer mehr Menschen leben in Singlehaushalten und die Bevölkerung wird älter. Die CDU Hiesfeld hofft, dass die Eigentümer der vorgeschlagenen Grundstücke die Entwicklung mittragen. Ohne ein Engagement der Eigentümer ist natürlich keine Entwicklung möglich. Anders als teilweise in der Öffentlichkeit diskutiert wird, werden definitiv keine Enteignungen oder sonstige Maßnahmen vorgenommen werden.“

Michael Heidecke, stellvertretender Vorsitzender der CDU Hiesfeld und Mitglied im Sozialausschuss, betont noch einmal die soziale Komponente des Handlungskonzepts: „Zuerst ist festzuhalten, dass der Druck auf dem Dinslakener Wohnungsmarkt momentan enorm ist und Politik hier aufgefordert ist zu handeln. Wohnraum wird immer mehr zur sozialen Frage und wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern eine Antwort darauf geben. Das Handlungskonzept ist ein großer Schritt in dieser Hinsicht.  Für Hiesfeld und Oberlohberg sind attraktive Flächen vorgeschlagen worden und damit ergibt sich eine enorme Chance, den beiden Stadtteilen neue Impulse zu geben. Wichtig ist aber, dass die vorgeschlagenen Flächen nicht einfach nur mit Wohnungen und Häusern zugebaut werden. Viel mehr ist hier auch noch auf die weichen Standortfaktoren, wie Infrastruktur, sozialer Raum und Lebensqualität zu achten. Die CDU Hiesfeld will die Entwicklung der neuen Quartiere eng begleiten. Dabei sind uns auch ökologische und soziale Rahmenbedingungen sehr wichtig. Hier kommt es nicht nur auf die blanken Zahlen an Wohnungen an, sondern darauf, lebenswerte Quartiere zu schaffen.“


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Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin