01.02.2019

Am vergangenen Donnerstag haben sich kurzfristig Mitglieder der CDU-Fraktion am Naherholungsgebiet an der Claudiastraße getroffen, um den vieldiskutierten Vorschlag über den möglichen Trassenverlauf der L4n, abzulaufen. Bei diesem Vorschlag handelt es sich um einen Trassenverlauf, der das Naherholungsgebiet sehr stark beschneiden würde und die beiden Seen durchtrennen würden. In den letzten Wochen waren zahlreiche Bedenken von Anwohnern und Bürgern geäußert worden, die die CDU sehr ernst nimmt.IMG 5721 min min
Heinz Wansing, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Grundsätzlich spricht sich die CDU für die L4n aus. Durch eine solche Verbindung der B8 und der Autobahn A3 erwarten wir eine Entlastung des umliegenden Straßennetzes, unter anderem im Bereich der Luisenstraße, der Wilhelm-Lantermann-Straße sowie der Augustastraße. Neben der Entlastung der Anwohner in diesen Bereichen, unter anderem durch weniger Lärm und geringerer Feinstaubbelastung, wird eine solche Verbindung eine nicht unbeträchtliche Fahrzeitverkürzung für die Nutzer der A3 mit sich bringen. Deshalb wird von uns die Aufnahme einer solchen Umgehungsstraße in die Regionalplanung grundsätzlich positiv bewertet und für unsere Stadt als wichtig erachtet.

 

Beim Ablaufen des momentan kritisierten Vorschlags ist noch einmal deutlich geworden, dass dieser das dortige Naherholungsgebiet völlig zerschneiden würde und der Bau der Trasse ein enormer Verlust an Lebensqualität für die Anwohner und erholungssuchende Bürger bedeuten würde. Wir erhoffen uns nun vom Moderationsverfahren, dass zwischen der Gemeinde Hünxe und unserer Stadt ein vernünftiger Kompromiss gefunden wird, der den zahlreichen Bedenken der Dinslakener und Hünxer Anwohnerschaft gerecht wird. Dieser Trassenverlauf ist für uns auf jeden Fall nicht akzeptabel. Wir werden uns in den nächsten Monaten dafür einsetzen, dass nicht nur die Bedenken der Kritiker gehört werden, sondern auch derer, die von der L4n profitieren würden.“


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Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin