26.11.2018

Auf ihrer Klausurtagung hat sich die CDU-Fraktion intensiv mit dem Vorschlag der Verwaltung zum Umzug der Bücherstube Lohberg auf das Zechengelände beschäftigt. Die Verwaltung hatte in der letzten Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschusses berichtet, dass der neue Kindergarten auf dem Zechengelände zweistöckig gebaut werden soll. Im ersten Stock soll nach Wunsch der Verwaltung die Bücherstube Lohberg einziehen, die sich momentan im Ledigenheim befindet.

 

Fabian Schneider, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Die CDU-Fraktion spricht sich gegen den Plan der Verwaltung aus. Erstmal ist die CDU von dem Vorschlag sehr überrascht worden, da es keinerlei politischen Auftrag für eine solche Planung gab. Die Bücherstube gehört zu den wichtigsten Einrichtungen des Stadtteils Lohberg und wird sehr gut von der Bürgerschaft frequentiert. Es heißt ja immer so schön, dass Lohberg und die Halde eins werden sollen. Dies kann aber nur gelingen, wenn nicht der alte Stadtteil durch den Wegzug von Einrichtungen und Geschäften geschwächt wird. Das würde die Akzeptanz des Zechengeländes in der Bevölkerung eher schwächen. Eine Zusammenführung von Lohberg und der Halde kann nur gelingen, wenn auf dem ehemaligen Zechengelände ganz neue Impulse gesetzt werden. Wie das hervorragend gelingen kann, zeigt beispielsweise das Engagement rund um die Zechenwerkstatt. Dort finden Veranstaltungen verschiedenster Art statt, die die Menschen aus Lohberg, aber auch aus der ganzen Stadt, aufs Zechengelände zieht. Auch die verschiedenen Projekte im Bergpark sorgen für eine hohe Identifikation mit dem neuen Bereich. Solche Impulse brauchen wir für und in Lohberg.“

Felix Weber-Frerigmann, Vorsitzender der CDU Feldmark/Lohberg, betont: „Die CDU spricht sich für einen zügigen Bau der neuen AWO-KiTa auf dem Zechengelände aus. Über die Nutzung des oberen Stockwerks der KiTa sollen Politik und Verwaltung in den nächsten Wochen in Ruhe mit den Lohbergerinnen und Lohbergern diskutieren und Ideen sammeln. Mit dem Bau der KiTa setzt die Stadt bereits einen wichtigen Impuls auf dem ehemaligen Zechengelände, auch wenn dann die AWO-KiTa aus dem alten Lohberger Stadtteil verschwinden wird. Auch die Ansiedlung eines Discounters auf dem ehemaligen Zechengelände hat Folgen für den Kern des „alten“ Stadtteils. Mit dem Bau eines neuen Kiosks auf dem Johannesplatz setzen wir aber wichtige Impulse für diesen Teil Lohbergs. Ein Wegzug der Bücherstube aus dem Ledigenheim würde diese Entscheidung konterkarieren.“


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Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin