Die CDU-Fraktion spricht sich für die Beibehaltung der Realschule und des Gymnasiums im Gustav-Heinemann-Schulzentrum aus.
Die Fortschreibung des Gutachtens zur Schulentwicklung in der Stadt schlägt die Gründung einer neuen Gesamtschule am Standort Hiesfeld und die Verlagerung der Realschule in das Gebäude der Friedrich-Althoff-Schule (FAS) vor.
Thomas Beerwerth, Mitglied im Schulausschuss und Vorsitzender der CDU Hiesfeld, äußert sich wie folgt: „Nach Meinung der CDU-Fraktion hat der ortsfremde Gutachter einen wesentlichen Aspekt in seinem Gutachten übersehen. Gerade im Bereich Schule ist es fatal, die Situation rein zahlenbasiert zu betrachten. Die Realschule in Hiesfeld, welche im Übrigen durch gleichbleibend hervorragende Anmeldezahlen Jahr für Jahr in ihrer guten Arbeit bestätigt wird, ist aus dem Ortsteil nicht mehr wegzudenken und hat weit über die Hiesfelder Stadtteilgrenzen hinaus einen herausragenden Ruf. Als anerkanntes und erfolgreiches System muss diese unbedingt am jetzigen Standort erhalten bleiben. Eine Verlagerung in den Volkspark führt zu Akzeptanzverlusten und hätte den langfristigen Tod dieser Schule zur Folge.“


Rainer Hagenkötter, Vorsitzender der CDU Dinslaken und Mitglied im Schulausschuss, betont: „Die CDU-Fraktion sieht die Errichtung einer zweiten Gesamtschule als problematisch an. Zum einen reicht das Gebäude an der FAS für eine vierzügige Gesamtschule mit Oberstufe nicht aus. Zum anderen ist nicht ersichtlich, warum sich Eltern bei Bestand einer etablierten Gesamtschule wie der EBGS für eine neu errichtete Gesamtschule entscheiden sollten, deren pädagogischer Erfolg und Funktionalität ungewiss ist. Somit bestünde die Gefahr, dass es wie in Nachbarstädten auch zu hohen Anmeldezahlen an einer Gesamtschule und zu geringen Anmeldezahlen an der anderen Gesamtschule kommen könnte. So hätte man das bestehende Problem nicht gelöst, sondern nur auf eine andere Schulform verlagert.“
Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion, schlägt daher vor: „Die CDU-Fraktion sieht als einzig logische Variante die Durchführung der im Gutachten beschriebenen „kleinen Lösung“, nämlich die EBGS auf acht Züge zu erweitern. Die EBGS genießt in der Stadt einen hervorragenden Ruf und somit sind Akzeptanzprobleme hinsichtlich der Anmeldezahlen nicht zu erwarten. Das Gebäude der FAS, mitunter das modernste und bestausgestattete Schulgebäude in Dinslaken, könnte neben den EBGS-Standorten Goethestraße und Scharnhorststraße der dritte Standort werden. Diese Lösung favorisiert die CDU-Fraktion. Bei unserer Entscheidung jedoch ist das Ergebnis der Elternbefragung natürlich zu berücksichtigen. Wir werben in der Elternschaft um diese Variante, weil wir der Überzeugung sind, dass damit nahezu jedem Elternwunsch vor Ort entsprochen werden kann. Es wird weder an den Gymnasien noch an der EBGS noch an der Realschule Abweisungen geben müssen. Alle anderen Varianten würden durch umfassende und tiefgreifende Maßnahmen in das bestehende System mehr Schaden anrichten, als dass sich eine bessere Schullandschaft entwickeln würde. Da seitens der Bezirksregierung die FAS geschlossen werden muss, ist die von uns favorisiert Lösung, diejenige, die den geringsten Eingriff in die Dinslakener Schullandschaft bedeutet.“


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Ausgabe "Schwarz auf Weiss" von Sabine Weiss aus Berlin