Die Zahl der Demenzkranken ist groß und wächst. “Nach Schätzungen von Experten wird in Deutschland die Zahl von heute rund 1,2 Millionen Betroffenen in 20 Jahren auf 1,7 Millionen und in 40 Jahren auf über 2 Millionen steigen”, teilt die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött mit.
Wer pflegebedürftige, demente Angehörige betreut, muss sich auf eine veränderte Lebenssituation einstellen. Sind beispielsweise Eltern zuhause zu pflegen, bedeutet das nicht nur viel Organisation, sondern es stellt sich auch die Frage nach dem richtigen Umgang miteinander. Angehörige und Betroffene müssen sich auf eine veränderte Situation einstellen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat hierzu eine Broschüre mit dokumentierten Beispielen einer optimalen Betreuung herausgebracht: Leuchtturmprojekt Demenz. Darin werden 29 zukunftweisende Projekte vorgestellt, die zwei Jahre lang gefördert wurden.
Dött: “Es geht unter anderem darum, besonders gute Ansätze für die Versorgung von demenziell erkrankten Menschen herauszuarbeiten. Wie können diese gestärkt und weiterentwickelt werden?” Die Broschüre dokumentiert nun die Projektergebnisse. “Diese Broschüre richtet sich an alle, die sich über gute Konzepte und Maßnahmen bei der Versorgung Demenzkranker informieren möchten.” Die vier Schwerpunktthemen sind Nichtmedikamentöse Maßnahmen: Wirksamkeit, Nutzen, Stellenwert, Was hilft den Angehörigen?, Erfolgsfaktoren in der stationären Pflege von Menschen mit Demenz und Koordinierung der ambulanten Versorgung“. Die Broschüre kann kostenlos unter publikationen@bundesregierung.de bestellt werden.